Pressespiegel: Behörden Spiegel

"Made in Germany"

Quelle: www.behoerden-spiegel.de

MinDir Prof. Dr. Wolf-Dieter Lukas stellte in Bonn das Rahmenprogramm 'Forschung für die zivile Sicherheit' 2012 -2017 vor. (Foto: BS/Lin)
MinDir Prof. Dr. Wolf-Dieter Lukas stellte in Bonn das Rahmenprogramm 'Forschung für die zivile Sicherheit' 2012 -2017 vor. (Foto: BS/Lin)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Sicherheit ist die Voraussetzung für Freiheit. Deshalb muss sich die Forschung für die Freiheit einsetzen." MinDir Prof. Dr. Wolf-Dieter Lukas, Abteilungsleiter Schlüsseltechnologien - Forschung für Innovationen, Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), erläuterte auf der Future Security 2012 in Bonn das Rahmenprogramm "Forschung für die zivile Sicherheit" 2012-2017. (12.09.2012)

Hierin würden die Endnutzer der zivilen Sicherheitsforschung, etwa Polizei und Feuerwehr aber auch die Gesellschaft, eng einbezogen. Leitlinien des Programmes seien die interdisziplinäre Zusammenarbeit, die internationale Kooperation sowie der Nutzen für die Sicherheit.

"Das Rahmenprogramm hat die Sicherheit Made in Germany zum Ziel. Es geht um die Sicherheit in Deutschland, um Sicherheit aus Deutschland und um Sicherheit mit Deutschland", so Prof. Dr. Lukas.

Sicherheit aus Deutschland

Sicherheit "Made in Germany" sei eine anerkannte Marke, eine "Sicherheitsmarke" so Prof. Dr. Lukas. Der global wachsende Markt der zivilen Sicherheit habe großes Vertrauen in Sicherheitstechnologie und Lösungen aus Deutschland: "Die Sicherheit ist Deutschlands Exportschlager". Dies gelte es auch im neuen Forschungsprogramm weiter auszubauen und zu stärken.

Partner in der Sicherheitsforschung

Zu den Zielen des Forschungsprogrammes zählte vor allem auch die Verstärkung der internationalen Kooperation. Diese sei erwünscht. Allerdings kooperiere Deutschland dabei nur mit Partnern, die auch den Wertekanon der Bundesregierung im Hinblick auf Sicherheit und zivile Sicherheit teilten.

"Es gibt erste Kooperationen der Sicherheitsforschung mit europäischen Ländern. Frankreich ist unser stärkster Partner. Wir kooperieren aber auch mit Israel und den Vereinigten Staaten von Amerika", so Prof. Dr. Lukas. Derzeit würden auch Gespräche über eine mögliche Forschungskooperation mit Indien geführt.

Im Rahmen dieser Kooperationen gelte es jedoch, in erste Linie das Ziel der Forschung im Auge zu behalten. Die Zusammenarbeit habe Grenzen und müsse diese auch haben.