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Future Security 2012: Für eine sichere Zukunft

Quelle: www.behoerden-spiegel.de

Prof. Dr. Peter Martini, Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie (FKIE), eröffnete als Conference Chairman die Future Security 2012 in Bonn. (Foto:BS/lin)
Prof. Dr. Peter Martini, Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie (FKIE), eröffnete als Conference Chairman die Future Security 2012 in Bonn. (Foto:BS/lin)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Über Wirtschaftsspionage, Cyber Crime, widerstandsfähige Städte, zuverlässige Lebensmittelketten sowie psychologische Aspekte der Sicherheit und vieles mehr diskutierten führende internationale Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik vergangene Woche in Bonn auf der 7. Sicherheitsforschungskonferenz "Future Security". (11.09.2012)

360 Teilnehmer aus 18 Nationen diskutierten aktuelle Forschungsergebnisse und Projekte. Die diesjährige Konferenz des Fraunhofer-Verbunds Verteidigungs- und  Sicherheitsforschung VVS wurde durch die Schirmherren, das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das  Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) unterstützt.

Cyber Security

Einer der inhaltlichen Schwerpunkte der Konferenz in Bonn war Cyber Security. Experten stellten u.a. juristische Aspekte des Cloud-Computing oder der IT-Sicherheit in der Stadt der Zukunft vor. In unserer hoch vernetzten Welt hängen Energieversorgung, Verkehr und Warenketten auch davon ab, dass Informations- und Kommunikationssysteme zuverlässig funktionieren.

Durch Wirtschaftsspionage entstehen deutschen Unternehmen jedes Jahr Schäden in Milliardenhöhe. Bei den Bürgern führt unzureichender Datenschutz zu einem erheblichen Vertrauensverlust.

Memorandum für Sicherheit

Um diesen Bedrohungen Herr zu werden, müssen die Forschungsergebnisse, die deutsche Wissenschaftler seit Jahren erzielen, zügig in praktikable Lösungen für Unternehmen und Bürger umgesetzt werden. Acht Fraunhofer-Institute verfassen derzeit dazu ein Memorandum, das die Aufgaben erläutert, die sich für Politik, Forschung und Industrie ergeben. Das Memorandum soll demnächst unter anderem Vertretern des Bundesministeriums der Verteidigung, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) übergeben werden.

Future Urban Security

Mittlerweile lebt mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten. Mobilität, Energieversorgung, Kommunikation und Gesundheitsversorgung müssen zuverlässig funktionieren. Alle Infrastrukturen sind eng miteinander verknüpft. Kleine Störungen, zum Beispiel im Stromnetz, können große Auswirkungen auf die Mobilität haben.

Damit dies möglichst nicht passiert, arbeiten Wissenschaftler, Stadtplaner, Politiker und Architekten an der Vision einer sicheren Stadt. Schon frühzeitig, bei der Planung von Stadtquartieren, müssen Sicherheitsaspekte bedacht werden.

Die Experten haben sich die Aufgabe gestellt, potentielle Schwachstellen vorab zu entdecken, kritische Bauwerke, wie Kraftwerke, Flughäfen oder Banken, gut zu schützen und falls es zu einer Krise kommen sollte, robuste Kommunikationswege zu ermöglichen.