Pressespiegel: Wehrwirtschaft

7. Konferenz Future Security 2012

(g) Im World-Conference-Center in Bonn veranstaltete der Fraunhofer-Verbund Verteidigungs-und Sicherheitsforschung VVS unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung BMBF und des Bundesministeriums für Verteidigung BMVg Anfang September 2012 ihre 7. Sicherheitsforschungskonferenz unter dem Generalthema „Für eine sichere Zukunft“.

Über Wirtschaftsspionage, Cyberkriminalität, widerstandsfähige Städte, zuverlässige Lebensmittelketten sowie psychologische Aspekte der Sicherheit und vieles mehr diskutierten führende internationale Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik unter Leitung des Chairmans Professor Peter Martini, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE. 360 Teilnehmer aus 18 Nationen diskutierten aktuelle Forschungsergebnisse und Projekte.

In einer begleitenden Ausstellung wurden Exponate und Forschungsprojekte zu den Konferenzinhalten präsentiert. Unter den Ausstellern waren neben den Fraunhofer-Instituten die TU Ilmenau, Hübner GmbH, EADS Deutschland GmbH, Sourcefire Germany GmbH, T-Systems International GmbH und die Tom Sawyer Software GmbH.

Einer der inhaltlichen Schwerpunkte war Cyber Security. Die Experten stellen beispielsweise juristische Aspekte des Cloud-Computing oder IT-Sicherheit in der Stadt der Zukunft vor. U.a. beschrieb der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar Risiken des Cloud Computing, rechtliche Fragestellungen, Datenschutz und Datensicherheit. Weitere Inhalte dieses Themenblocks waren Internetbetrug und Wirtschaftsspionage. Um den Bedrohungen Herr zu werden, müssen die Forschungsergebnisse, die deutsche Wissenschaftler seit Jahren erzielen, zügig in praktikable Lösungen für Unternehmen und Bürger umgesetzt werden.

Acht Fraunhofer-Institute verfassen derzeit dazu ein Memorandum, das die Aufgaben erläutert, die sich für Politik, Forschung und Industrie ergeben. Das Memorandum soll demnächst unter anderem Vertretern des Bundesministeriums der Verteidigung, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) übergeben werden.

Weiterführende Links:

www.VVS.Fraunhofer.de
www.FKIE.Fraunhofer.de

Quelle: www.wehrwirtschaft.de Ausgabe 19/2012 - 17. Sept. 2012 (Mittler-Report)